Navigation autonomer Systeme im Outdoor-Bereich

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 Navigation autonomer Systeme im Outdoor-Bereich

Serviceroboter mähen selbständig Grünflächen und jähten Unkraut in großen Parkanlagen oder Sportstätten. Touristen werden komfortabel zu Sehenswürdigkeiten gefahren oder über eine Messe begleitet. Behinderten und alten Menschen wird bei der Bewältigung von alltäglichen Problemen geholfen. Beispiele wie diese, bei denen der Serviceroboter den Menschen unterstützt, sind unerschöpflich. Um diese Aufgaben effizient lösen zu können, muss der Roboter jederzeit wissen, wo er sich gerade befindet. Er sucht also eine Antwort auf die Frage: "Wo bin ich?".


Um eine Antwort auf diese Frage zu finden, arbeiten wir an der Entwicklung neuer Verfahren und mathematischer Modelle zur Navigation von autonomen Systemen. Dabei soll hier speziell der Fall der Navigation in unbekannten, natürlichen Umgebungen untersucht werden. Im Gegensatz zur Indoor-Navigation, bei der die Umgebung durch gerade Wände, Türen und ebene Böden strukturiert ist, sind die für die Navigation zur Verfügung stehenden Hindernisse und Objekte im Outdoor-Bereich wesentlich komplexer. Die Form und Oberfläche der Objekte (Bäume, Sträucher, Häuser usw.) ist unregelmäßig und veränderlich mit der Zeit. Einflüsse, wie z.B. Wind, lassen sich nur schwer durch eindeutige mathematische Modelle beschreiben. Durch die Fusion unterschiedlicher Sensoren wie GPS, Kompass, Laserscanner, Radsensoren und intertialen Kreiseln sind wir in der Lage, selbständig Umgebungsmodelle des Arbeitsraumes zu generieren. Mit Hilfe dieser Karten ist eine Lokalisation auf einige Zentimeter genau möglich.

Ansprechpartner: Matthias Hentschel

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